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Special: Vorlesen im Unterricht

Leseförderung fängt nicht erst beim Lesenlernen an und endet auch nicht mit dem Selbstlesen. Vorlesen bedeutet, ein Gefühl für Sprache zu entwickeln und zugleich in wundervolle Geschichten einzutauchen und ist auch in der Schule eine lehrreiche Abwechslung.

 

Leseförderung durch Vorlesen

Vorlesen spielt in der Leseförderung im Kleinkindalter eine unbestritten große Rolle. Kindern, die selbst lesen können, wird dagegen nur noch selten vorgelesen.

Doch auch in der Schule birgt Vorlesen großes Potenzial. Und zwar nicht nur in der Grundschule, sondern auch in der Sekundarstufe. Wie Sie die Methode Vorlesen erfolgreich in Ihren Unterricht integrieren, erfahren Sie in unserem Unterrichtsmaterialien "Vorlesen für Klasse 1 bis 6" und "Vorlesen für Ältere"

 

„Vorlesen für Klasse 1 bis 6“ als PDF

 

„Vorlesen für Ältere“ als PDF

 

 

Checkliste: Tipps zum Vorlesen im Unterricht

  • Schaffen Sie eine gemütliche Atmosphäre, die z.B. den gewohnten Sitzplan aufhebt.
  • Planen Sie mögliche Unterbrechungen für ein Vorlesegespräch ein. Beachten Sie auch die Impulstypen nach K. H. Spinner, die im Unterrichtsmaterial vorgestellt werden.
  • Lesen Sie laut, betont und in angemessener Geschwindigkeit. Das klingt leichter, als es ist! 
  • Achten Sie auf die Zuhörer und passen Sie die Lesegeschwindkeit dem Textverständnis an.
  • Wenn vorhanden, zeigen Sie Illustrationen aus dem Buch. Für jüngere Klassen eignen sogenannte Bilderbuchkinos.
  • Wenn es sich einrichten lässt, lassen Sie die Schüler mitentscheiden, was vorgelesen wird.

 

Vorlesen vor dem Selbstlesealter

Gute Leser haben es im Leben leichter. Wer eine gute Leseförderung genießt, hat nicht nur Zutritt zu wunderbaren Geschichten, Buchhelden und Welten, sondern hat es auch beim Schreiben leichter. Lesesozialisation fängt jedoch nicht erst beim Lesenlernen an.

Kleinkind liest
Bücher sind für Kinder die ersten Medien. Unaufgeregt und ruhig erschließen sich beim Vorlesen die schönsten Geschichten, Phantasien und Abenteuer. Bilder lassen sich so lang betrachten, wie das Kind will und auch das Vorlesen lässt sich der Geschwindigkeit des Kindes anpassen. Kinder, die mit Büchern aufwachsen, erleben schon von klein auf Lesesozialisation. Buchstaben erschließen sich leichter und sowohl Lesekompetenz als auch Schreibkompetenz werden weitaus leichter erlangt.

Familie beim Lesen
Neben dem gemütlichen Vorlesen im Elternhaus zum Beispiel vorm Schlafengehen lässt sich das Vorlesen auch in der Schule wie ein Ritual einführen. Kinder richten sich so nicht nur auf einen festen Schulalltag ein, sondern können sich auch leichter in die Vorlesesituation begeben. Tolle Zeitpunkte: Nach dem Morgenkreis oder nach der ersten großen Pause. Hilfreich ist es natürlich auch, Bücher zu wählen, die Kinder besonders interessieren. Es müssen nicht unbedingt literarische Inhalte sein, die den Ausschlag für ein Vorlesebuch geben: Interesse am Buch erleichtert den Schülerinnen und Schülern den Zugang zum Inhalt und fördert das Interesse an Büchern.

Gute Vorleser vermögen es besonders, Kinder mit Geschichten zu fesseln. Dabei hilft es, den Text vorher bereits selbst gelesen zu haben. So können beispielsweise Figuren mit unterschiedlichen Stimmlagen gelesen werden und Blickkontakt zu den Kindern ist häufiger möglich. Hauptsache, Sie sind beim Vorlesen ganz bei der Sache!

Bilderbuchkino
Eine tolle Ergänzung sind auch die Illustrationen zu Bilderbüchern. Wenn es nicht möglich ist, dass alle zusammen in das Buch schauen können, ist das Bilderbuchkino eine hilfreiche Alternative. Durch Bilderbuchkinos wird das Textverstehen unterstützt und zugleich die Phantasie angeregt.

 

Vorlesen in der Sekundarstufe

Eltern lesen ihren Kindern häufig nicht mehr vor, wenn diese selber lesen können. Und auch Lehrer lassen eher lesen, als dass sie selbst vorlesen. Dabei zeigen Ergebnisse aus der Lesesozialisationsforschung, dass es durchaus sinnvoll ist, Kindern aller Altersstufen immer wieder vorzulesen.

Frau liest ein Buch
Denn die Stimme eines Vorlesers vermittelt Bedeutungen, die sich vor allem schwächeren Lesern beim Lesen nur mühsam vollständig erschließen. Und manchmal werden sogar Texte, die zunächst brüchig und ungewohnt anmuten, durch das laute Vorlesen zugänglich gemacht – sowohl bei geübten als auch ungeübten Lesern.

Zum Vorlesen eignen sich auch und vor allem spannende Texte. Die Einheiten enden idealerweise mit einem Cliffhänger, sodass die Neugier auf die nächste Vorleseeinheit groß ist – vielleicht sogar so groß, dass selbst Lesemuffel schon in der Zwischenzeit zum Buch greifen und einfach weiterlesen.

Tiefere Einblicke sowie Praxistipps für den konkreten Einsatz von Vorleseritualen im Unterricht der Sekundarstufe im Thema des Monats "Vorlesen für Ältere".

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