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Derib

Derib heißt eigentlich Claude de Ribaupierre und wurde 1944 in La Tour de Peilz in der Westschweiz geboren. 1965 trat er in das Studio von Peyo ein, an dessen Erfolgsserie "Die Schlümpfe" er bis 1970 mitarbeitete. Noch im gleichen Jahr realisierte Derib nach fremden Szenarien mehrere Folgen der Serie "Oncle Paul" für das Magazin "Spirou". Im Jahre 1967 erschienen mit den Auftaktbänden von "Attila" und "Pythagoras" Deribs erste albumlange Arbeiten. Beide Serien verraten noch deutlich den Einfluss seines großen Vorbilds Peyo. Das änderte sich jedoch mit Deribs Rückkehr in die Schweiz. Das erste Projekt, das Derib in seiner Heimat in Angriff nahm, war "Yakari", das nach Szenarien von Job alias André Jobin entstand. "Yakari" richtete sich zwar - wie Deribs bisherige Arbeiten - an Kinder, doch mit dem Thema der Serie hatte er ein neues Sujet erprobt, dem er in so gut wie allen seinen folgenden Erzählungen immer wieder neue Seiten abgewinnen sollte: die Welt und das Leben der Indianer. Am deutlichsten formuliert wurden Deribs Vorstellungen über das Verhältnis von "weißer" und "roter" Kultur in seiner wohl erfolgreichsten Reihe "Buddy Longway", die er seit 1972 für "Tintin" zeichnete, vor allem aber auch in der Trilogie "Der Weg des Schamanen" und der Serie "Red Road" (beide dt. bei CARLSEN COMICS), die sich mit dem Genozid an den Indianern und dessen Nachwirken in der Gegenwart beschäftigt.

HG
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